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Datum: 26.05.2025

Der 26. Mai 2025 ist der Tag der Biotonne

Denn Bioabfall ist ein natürlicher und hochwertiger Rohstoff – aber nur, wenn er getrennt und sortenrein gesammelt wird!

Die Bundesgütegemeinschaft für Kompost hat den 26. Mai vor drei Jahren zum Tag der Biotonne erkoren mit dem Ziel, die Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit einer „sauberen“ getrennten Erfassung von Bioabfällen bewusster zu machen.

Doch warum hat sich die Biotonne einen Ehrentag verdient?

Bioabfall ist alles andere als Abfall! Bananenschale, Kaffeesatz, verwelkte Blumen…, all das ist natürlicher Rohstoff und pure Energie. Tagtäglich fallen bei uns zu Hause Bioabfälle an, die als Rohstoff für nährstoffreiche und torffreie Komposterde als auch als Energieträger genutzt werden können. Das Kompostieren klappt im eigenen Garten, aber noch besser können es die Kompostierungsanlagen. Hier wird aus den Küchen- und Gartenabfällen beste Komposterde. Und Kompost ist gut für das Wachstum von Pflanzen. Die getrennte Sammlung unserer Bioabfälle über die Biotonne ist also ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, denn nur so können diese einem geschlossenen Kreislauf zugeführt werden. Das funktioniert aber nur, wenn unser Bioabfall frei von Störstoffen ist.

Ein Grund mehr uns der braunen Tonne nicht nur einen Tag zu verschreiben, sondern einer gesamten Arbeitswoche! In den nächsten Tagen folgen Beiträge rund um den richtigen Umgang mit der Biotonne, Tipps gegen Lebensmittelverschwendung als auch zu dem Thema Plastik in der Biotonne!

Was darf in der Biotonne gesammelt werden?

Über die Biotonne sollen organische Abfälle getrennt erfasst werden, damit diese zu Kompost verarbeitet werden können. Die Produktion von hochwertigem Kompost funktioniert nur, wenn der Bioabfall frei von Störstoffen ist.

Aus der Küche:

  • Obst-,Gemüse- und Salatreste
  • Schalen von Südfrüchten
  • Eier- und Nussschalen
  • Kaffeesatz und Filtertüten, Teebeutel
  • Brot- und Backwarenreste
  • Speisereste (gekocht, ungekocht) inklusive Knochen (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt)
  • Reste von Käse, Wurst, Milchprodukte
  • verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung)

Aus dem Garten:

  • Abraum von Beeten, Baum-, Hecken-,Strauchschnitt, Reisig
  • Rasenschnitt (möglichst angetrocknet), Moos
  • Blumenabfälle, Unkraut
  • Blätter (Laub- und Nadelholz)
  • Fallobst
  • mit Buchsbaumzünsler befallene Äste und Sträucher

 Sonstiges:

  • Topfpflanzen (ohne Topf), auch mit Blumenerde
  • Schnittblumen
  • Blumenerde
  • pflanzliches  Einstreu aus Kleintierhaltungen (Kaninchen, Meerschweinchen, andere Nagetiere) aus Holzspänen, Stroh und Heu
  • Haare und Federn
  • Holzspäne, Sägespäne (nur von unbehandeltem Holz)

Hinweis:

Für die Hygiene und zum Sammeln und Einwickeln feuchter Bioabfälle sind Papiertüten, Küchenkrepp und Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) sowie Bioabfallsammeltüten aus Papier erlaubt!

Achtung: 

Zugelassen sind nur Bioabfallbeutel aus Papier.

Abfallbeutel aus Bio-Folie (Bio-Kunststoff) dürfen nicht verwendet werden.

Bio-Folie, die als 100% kompostierbar beworben wird, braucht für eine Verrottung zu lange. Damit wird sie zu einem Störstoff, der dann mühsam wieder aussortiert werden muss.

Was gehört nicht in die Biotonne?

Über die Biotonne sollen organische Abfälle getrennt erfasst werden, damit diese zu Kompost verarbeitet werden können. Die Produktion von hochwertigem Kompost funktioniert nur, wenn der Bioabfall frei von Störstoffen ist!

  • Asche, Kohle, Ruß
  • Blumentöpfe (auch biologisch abbaubar)
  • Bio-Kunststofftüten
  • Draht (zum Beispiel Blumenbindedraht)
  • Einweggeschirr und -besteck aus Kunststoff (auch biologisch abbaubar)
  • Hunde- und Katzenexkremente 
  • Glas, Korken, Gummi
  • Holzreste, behandelt (zum Beispiel imprägniert, lackiert, lasiert)
  • Hygieneartikel (Tampons, Binden, Watte, Wattestäbchen, Windeln
  • Keramik, Porzellan
  • Kerzenreste
  • Kleintierstreu, nicht biologisch abbaubar 
  • Katzenstreu (biologisch abbaubar/pflanzlich, mineralisch)
  • Medikamente
  • Papier, Pappe, Papierhandtücher, Papiertaschentücher, Servietten (außer kleine
    Mengen an nicht bunt bedrucktem Zeitungspapier zum Umwickeln von Speiseresten
    etc.)
  • Plastiktüten, Trage- und Einkaufstaschen aus Kunststoff (auch biologisch abbaubar)
  • Putzlappen und -tücher
  • schadstoffhaltige Abfälle, Problemabfälle
  • Staubsaugerbeutel und Straßenkehricht
  • Textilien
  • Tierkadaver
  • Verpackungen mit und ohne Inhalt aus Kunststoff, Glas und Metall, Folien
  • Zigarettenkippen
  •  sonstige Abfälle